Modefotografien von Ute Mahler & Werner Mahler

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„Unsere Zeit auf dem Land, diese Tage am Fluss, sie werden uns bleiben. Für später und für immer.“

Ute Mahler und Werner Mahler, seit mehr als 40 Jahren ein Paar, sind zwei herausragende deutsche Fotografen, die zur DDR-Zeit zu den stilprägendsten Vertretern der ostdeutschen Fotografie zählten und heute wie damals ihre humanistische Sicht auf die Welt in unterschiedlichen, intensiven Fotoprojekten realisiert haben.

Vor zwei Jahren im Sommer 2020 entschied sich das Fotografenpaar eine Modeserie für das F.A.Z.-Magazin zu fotografieren. Zwischen dieser Serie und ihrer letzten Modestrecke lagen 25 Jahre.

Die Entscheidung wurde Ute Mahler und Werner Mahler aber leicht gemacht: Man hatte ihnen freie Hand gelassen, mit welcher Technik, in welchem Stil, an welchem Ort sie die aktuellen Kleidungsstücke bekannter Modefirmen fotografierten. Und auch die Models durfte das Fotografenpaar frei wählen. Sie fragten Kinder von Freunden und Bekannten und führten somit Menschen aus ihrem Umfeld zusammen, wie sie es auch früher in der DDR u. a. für die Zeitschrift Sibylle getan hatten. In Werben (Sachsen-Anhalt), der kleinsten Hansestadt an der Elbe, verbrachten sie mit der Stylistin Almut Vogel sowie mit den Fotomodellen Fritz, Annea, Paul, Milla, Marlene, Oskar, Anna, Leni, Fay und Flora drei Tage. Ute Mahler und Werner Mahler entschieden sich für eine Großformatkamera, mit der sie porträthaft und in Schwarz-Weiß fotografierten. Es entstanden Bilder einer nicht aufgelösten Geschichte. Gleichzeitig entwickelte sich eine große Freundschaft unter den jungen Menschen.

In der Kunsthalle Rostock wird erstmals die gesamte Fotoserie ausgestellt.

Bild Oben:
Ute Mahler und Werner Mahler
An der Bushaltestelle
Paul, Marlene, Ennie, Oskar, Milla, Leni
Werben, 2020
Schwarz-Weiß-Fotografie

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01.10.2022 – 27.11.2022

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Künstlerische Positionen zur Nachhaltigkeit