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© Raul Cañibano, Serie Malecón, 2001–2002 (Ausschnitt)

© Raul Cañibano, Serie Malecón, 2001–2002 (Ausschnitt) © Aimée Garcia, Pureza, 2012 (Ausschnitt) © Esterio Segura, Goodbye my Love, 2013 (Ausstellungsansicht) © Nelson & Liudmila, Hotel Habana Series, 2008–2015 (Ausschnitt) © Jorge Otero Escobar, Sin Titulo, 2015 (Ausschnitt) © Cáscara / Shell, From the serie War hero, 2013 (Ausschnitt)

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Kuba Libre

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zeitgenössische Positionen

Die Kunsthalle Rostock freut sich die Gruppenausstellung Kuba Libre kuratiert von Tereza de Arruda unter der Schirmherrschaft von Frank-Walter Steinmeier zu präsentieren. Kuba Libre, eine Gruppenausstellung, die für die Kunsthalle Rostock, einzige Museumsneubau der DDR,  konzipiert wurde, zeigt über 30 aktuelle Positionen und Werke aus den letzten 20 Jahren von Künstler, die auf Kuba leben. Ziel ist die Kunst, die heute in Kuba am Beispiel ihrer historischen und kulturellen Entwicklung produziert wird, zu zeigen. Dazu kommt auch die Spekulation bezüglich ihrer Zukunft an Hand der aktuellen politischen Entwicklung: dem Ende des 54-jährigen diplomatische Streits zwischen den USA und Kuba.

Zurzeit befindet sich Kuba im Umbruch. Für diese Ausstellung spielt die politische und kulturelle Beziehung zwischen Kuba und der DDR eine Rolle, da Kuba 1960 das erste lateinamerikanische Land, das die DDR völkerrechtlich anerkannte.

Bereits 1961 wurde ein erstes Abkommen zwischen beiden Staaten unterzeichnet. Nicht nur die Vielzahl der vertraglichen Bindungen belegte die Intensität der Beziehungen zwischen beiden Völkerrechtssubjekten, sondern auch die Themen ließen kaum einen Bereich von Wirtschaft und Gesellschaft aus.

Die Auswahl der Werke wurde hauptsächlich in Ateliers der Künstler in Havanna getroffen. Diese Ausstellung verknüpft künstlerische Positionen, die sich zwischen lokaler Tradition, kritischen Positionen, offizieller und inoffizieller Kunst bewegen. Sie präsentiert die aktuelle Realität Kubas am Beispiel von Dissidenten und offiziellen Vertretern der lokalen Kultur. Genau in dieser Umbruchphase wird klar, in wieweit Opportunismus oder ein kritischer Blick eine Rolle für die Zukunft des Landes spielen. Oftmals liefern künstlerische Positionen Einblicke wie sich die Bevölkerung bewegen wird und welche neuen Kontexte sie erobern wird. Deshalb stehen die kubanischen Künstler heute als starke Vertreter ihre eigenes Landes und seiner Bevölkerung.

Dazu gehört Malerei, Installation, Objekte, Fotografie, Video und Performance von über 20 auf Kuba lebenden zeitgenössischen Künstlern wie Lidzie Alvisa, Glauber Ballestero, Abel Barroso, Roberto Diago, Humberto Diaz, Roberto Fabelo, Aimée Garcia, Glenda León, Kelvin Lopez, Susana P. D. Matienzo, Reinier Nande, Jorge Otero, René Peña, Carlos Quintana, Sandra Ramos, Esterio Segura, Liudmila & Nelson und Rachel Valdés.

Die zeitgenössischen Positionen werden mit Werken aus der Sammlung von Fototeca de Cuba und Taller de Grabado erweitert.

Fototeca, kubanische Zentrum für Fotografie, stellt eine Auswahl von etwa 30 Werken ihrer Sammlung, die dokumentarisch die Entwicklung des Lebens und urbane Darstellungen von Kuba wiedergibt. Im diesem Zusammenhang zeigen wir Werke aus der Sammlung von Fototeca der folgenden Künstlern: Pedro Abascal,Jose Agraz, Felix Antiquesa, Alfredo Betancourt, Ivan Cañas, Raul Canibaño, Arien Chang, Rolando Córdoba, Marion Diaz, Ricardo G. Elias, Jose Alberto Figueroa, Critóbal Herrera, Mario Garcia Joya, Ramón González Martinez, Humberto Mayol, Leysis Quesada, Departamento Fotografico, Tercer Distrito Militar, Ejército Rebelde.

Aus dem Bestandteil von Taller de Grabado haben wir 40 Werke von 25 Künstlern ausgewählt, die die Entwicklung dieser verbreiteten Technik auf Kuba erläutern. Die ausstellende Künstler sind: Max Delgado Corteguera, Tommy Ortiz, Alexis Leyva Machado (KCHO), Pollyana Fernández, Vicente Bonachea, Agustín Bejarano Caballero, Norberto Marrero Pírez / Ángel Ramírez Roque, Pirosmani, Yillian Marie Torres, Pedro Pablo Oliva, Carlos Torres, Roger Aguilar, Zenén Vizcaíno, Rigoberto Mena, Carlos del Toro Orihuela, Ángel Ramírez Roque (colaboración con Riuzo, artista japonés), Aissar Abdala Jalil, Guillermo Ramírez Malberti, Rafael Zarza, Yamilys Brito Jorge, Zenén Vizcaíno, Octavio Irving Hernández Jiménez, Julio César Peña Peralta, Eduardo Roca Salazar (Choco).

Bilder von der Eröffnung

Blick in die Ausstellung

Eröffnung:
03.05.2016, 17.00 Uhr

Eintrittspreis:
8,00 € und 6,00 € ermäßigt

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