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Vorschau
Februar - September 2012
17.02.2012 – 09.04.2012
Falling from Grace – Junge schwedische Kunst
Mit dieser Ausstellung möchte die Kunsthalle an ihre Rolle als Vermittlerin zeitgenössischer Kunst der Ostseeanrainerstaaten anknüpfen. In Kooperation mit namhaften Ausstellungshäusern Schwedens, wie dem Kunstmuseum Kalmar, entstand diese Ausstellungsprojekt, das von Martin Schibli kuratiert wird. Mit internationalen Ausstellungen wie dieser, möchte die Kunsthalle Rostock das Selbstverständnis der Hansestadt Rostock, Tor zu Skandinavien und den Ostseeanrainerstaaten zu sein, einmal mehr kulturell belegen.
Die Ausstellung vereint acht schwedische Künstlerinnen und Künstler, deren Werk bereits nationale und internationale Aufmerksamkeit erfahren hat. Dabei werden Werke aller Gattungen gezeigt. Martin Schibli hat sich als Kurator mit Ausstellungen wie „Georg Baselitz and his relationship to the Swedish artists Hill, Josephson, and Strindberg“ (Konstmuseum Kalmar, 2010) den Ruf eines Vermittlers zwischen der schwedischen und deutschen Kunstgeschichte erworben. Sein Anliegen ist es, die zeitgenössische Kunst Schwedens in einen größeren, europäischen Zusammenhang zu stellen. Die Ausstellung wird von zahlreichen Veranstaltungen begleitet. Es erscheint ein Katalog mit farbigen Abbildungen.
18.03.2012 – 26.05.2012
BrainPainting
BrainPainiting/Rostocker Synapse ist ein Ausstellungsprojekt zwischen Kunst und Neurowissenschaft. In Kooperation mit dem Künstler Adi Hösle ist „BrainPainting“ aus einem wissenschaftlichen Forschungsansatz der Abteilung für Interventionspsychologie der Universität Würzburg entstanden. Das Projekt wird unter Mitwirkung des Instituts für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock verwirklicht. „Pingo, ergo sum!“ – „Ich male, also bin ich!“ ist das Leitmotiv dieser außergewöhnlichen Kooperation. Untersucht wird, welche Hirnaktivitäten oder neuronale Muster genutzt werden können, um Kreativität und damit im weitesten Sinne Kunst zu schaffen. Aus „brain images“ werden „brain paintings“.
BrainPainting ist als international vernetztes Ausstellungs-, Performance- und Forschungsprojekt konzipiert. Die Ergebnisse dieses interaktiven Ausstellungsprojektes werden im Ars Electronica Center in Linz, Österreich, im Salon La Medusa in Quebec, Kanada und dem Museum der Träume Freuds in St.Petersburgt, Russland gleichzeitig zu sehen sein. Mehrere Künstler von internationalem Rang nehmen an dem Projekt teil, so z.B. Katharina Grosse, Thomas Ruff und Neo Rauch.
Das gesamte Projekt wird filmisch begleitet. Eine umfangreiche Dokumentation bzw. Publikation ist in Planung. Prominente Kunsttheoretiker wie Bazon Brock und zeitgenössische Philosophen wie Peter Sloterdjik werden zu Vorträgen und zur Mitarbeit eingeladen.
22.04.2012 – 15.07.2012
Arnulf Rainer
Alle Kunst ist Übermalung. Virtuos streicht Arnulf Rainer das Abbild der Welt durch. Dieses Durchstreichen der Welt, eine Negation und Emanzipation von Bildern und Kunstauffassungen ist zum Markenzeichen des Künstlers geworden. Für seine Übermalungen stellen ihm prominente Künstlerkollegen Bilder zur Verfügung.
Arnulf Rainer gehört mit Georg Baselitz, Gerhard Richter und Günther Uecker zu den hervorragendsten deutschsprachigen Künstlern der Gegenwart, deren Werk von internationaler kunsthistorischer Bedeutung ist. Wie seine Zeitgenossen hat der 1929 geborene Arnulf Rainer die wichtigsten Ausstellungen dieser Zeit geprägt, wie die documenta und die Biennale von Venedig und zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen verliehen bekommen.
Seit 2002 widmet die Pinakothek der Moderne in München einen eigenen Raum, in dem einige seiner Werke permanent gezeigt werden. 2003 erhielt Rainer, nach Georg Baselitz und Sigmar Polke, den Rhenus-Kunstpreis für sein Gesamtwerk und 2006 wurde ihm als erster nicht spanischer Künstler den Aragón-Goya Preis für sein Lebenswerk und seine künstlerische Verwandtschaft zu Francisco de Goya verliehen. Im September 2009 wurde in Baden bei Wien das Arnulf Rainer Museum eröffnet.
Die Kunsthalle Rostock würdigt das Werk Arnulf Rainers in einer eigenen Ausstellung, zu der auch ein Katalog erscheinen soll.
29.07.2012 – 30.09.2012
Portfolio Berlin 2
Die Ausstellung Portfolio Berlin 2 gibt eine aktuelle Übersicht der wichtigsten Positionen künstlerischen Schaffens in Berlin lebender und arbeitender Bildhauer. Wie schon die erste Schau Portfolio! wird sie von dem renommierten Ausstellungskurator und Kenner der Berliner Kunstszene Stephan Koal kuratiert.
Nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Zusammenbruch der Systemgrenzen hat Berlin einen einzigartigen Aufschwung als Metropole zeitgenössischer Kunst erlebt. Auch 20 Jahr danach ist Berlin Schmelztiegel verschiedenster kultureller Einflüsse und Hauptquartier global operierender Museen- und Kunsthäuser, Auktionshäuser, Galeristen und Künstler.
Mecklenburg-Vorpommern bildet als Rückzugsort und Refugium für Künstler einen Gegenentwurf zum Kunstbiotop Berlin. Umso reizvoller und wichtiger ist es, die hiesige Kunstszene mit einer Übersicht repräsentativer künstlerischer Positionen zu konfrontieren.
Dabei zeigt sich die Tendenz, dass die ausgewählten Künstler auch in bildhauerischen Bereich gattungsübergreifend arbeiten, Grenzen verschieben und tradierte Bedeutungszusammenhänge aufbrechen.
Stand 02. Februar 2012

Anschrift
Kunsthalle Rostock
Hamburger Straße 40
D-18069 Rostock
Telefon
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Fax
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Öffnungszeiten
Di. - So. 11 - 18 Uhr
Montag geschlossen
Eintrittspreise
Eintritt frei (außer Sonderaustellungen)
Öffentliche Führungen
jeden Donnerstag 16.00 Uhr
im Eintrittspreis inklusive
Geschlossene Führungen
nach Voranmeldung (max. 25 Personen)
Entgelt: 30,00 EUR
Veranstaltungen für Kinder
(museumspädagogische Angebote)
nach Voranmeldung
Mo. 13-14 Uhr, Do. 15-16 Uhr
Tel. 0381 381-7002
Ermäßigungsberechtigungen
siehe Entgeltordnung der Städtischen Museen der Hansestadt Rostock
Details (PDF/72kB)
