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06.06.2010 - 29.08.2010
A.R.PENCK - Werke aus der Sammlung Böckmann und anderen Privatsammlungen
Ralf Winkler (der ab 1968 den Namen A.R. Penck annimmt) wird am 5. Oktober 1939, gut einen Monat nach Hitlers Überfall auf Polen, in Dresden geboren. Sechs Jahre später erreicht der Krieg seine Heimatstadt. Im Februar 1945 wird Dresden in einem infernalischen Bombenhagel in Schutt und Asche gelegt. Ralf Winkler sieht als Fünfjähriger aus seinem Fenster die brennende Stadt und die nicht enden wollende Zerstörung. Hautnah erlebt er den Einschlag des Politischen in sein junges Leben. »Das waren für mich die wichtigsten und eindrücklichsten Erlebnisse als Junge … Am Anfang war das Ende.« Jahre später wird er die Frage nach dem Warum stellen, nach Erklärungen, nach einem Modell suchen, die Welt im Bild zu beschreiben. Jahre später wird sich die Frage auftun: »Wie kann man Deutschland darstellen, wie kann man Deutschland malen?«
Im Jahr 1961, dem Jahr der deutschen Teilung, gibt es erste Antworten. Ralf Winkler ist Anfang zwanzig als er mit den ersten Weltbildern seine künstlerische Sprache entwickelt, die ihn weltberühmt machen sollte. Im Rückgriff auf die Höhlenmalerei entsteht ein abstraktes künstlerisches Zeichenvokabular, mit dem Penck gesellschaftliche Verhältnisse, „Haltungsabhängigkeiten“ im Spannungsfeld zwischen Individuum und Gesellschaft in signalhaft-kraftvolle Bilder bannt. So kann er das geteilte Deutschland malen, als Konflikt der Systeme und Machtblöcke, als Kampf zwischen Ost und West ... ¬ mehr
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Eintritt: 6,00 EUR / 4,00 EUR (ermäßigt) / Führungsgebühr: 2,00 EUR
Eintritt Schüler: 1,00 EUR / Führung Schüler: 50 Cent
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Anmeldungen für Führungen und Filmprogramm für Schulklassen:
Gudrun Kracht, Telefon: 381 7002, Montag: 13.00–14.00 Uhr / Donnerstag: 14.00–15.00 Uhr
Bilder: A.R. Penck, Sammlung Böckmann
© A.R. Penck Courtesy Galerie Michael Werner, Köln, Berlin und New York
Fotos: Benjamin Katz, A.R. Penck