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Ein gerührter Gerhard Stromberg gewinnt den Rostocker Kunstpreis. Herzlichen Glückwunsch!

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In seiner Dankesrede bittet Stromberg auch in Richtung der Landesministerin für Kultur, Künstler/innen auch finanziell für Ausstellungen zu honorieren und nicht zu glauben, dass die Ausstellung selbst bereits genug wäre.
Von Ehrung allein kaufe sich des Künstlers Brot nicht ein, könnte man zusammenfassen.

Vielen Dank an alle Bewerber/innen, an die Nominierten im Besonderen. An die Provinzial Nord Brandkasse und Matthew Wilby für die Stiftung des Preises in Höhe von 10.000 Euro. An Bettina Martin für die Aufmerksamkeit, die sie immer wieder unserem Haus widmet. Und natürlich an die Jury und alle Beteiligten.



In diesem Jahr wird der Rostocker Kunstpreis, der für Künstlerische Fotografie ausgeschrieben ist, bereits zum vierzehnten Mal vergeben. Wir können inzwischen also auf eine relativ lange Geschichte des Preises zurückblicken. Mit diesem Preis sollen die Leistungen von Künstlerinnen und Künstlern, die in Mecklenburg-Vorpommern leben oder deren Wirken mit unserem Land verbunden ist, gewürdigt und gefördert werden. Der von der PROVINZIAL-Versicherung mit 10.000 € geförderte Preis wird seit 2006 ge-meinsam mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock verliehen. Die Verleihung des Rostocker Kunstpreises hat neben dem ansehnlichen finanziellen Wert für die Preisträgerinnen und Preisträger auch einen hohen künstlerischen Wert für alle nominierten Kandidatinnen und Kandidaten, da ihnen die Gelegenheit zur Präsentation von ausgewählten Werken ihrer Kunst in der Rostocker Kunsthalle gegeben wird. Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock kauft für eine Summe von 1.000 € ein Kunstwerk der Nominierten für ihre Kunstsammlung auf.

Die Jury hat aus dem Kreis von 67 Bewerberinnen und Bewerbern in diesem Jahr fünf Kandidatinnen und Kandidaten für den Preis nominiert. Die Ausstellung von Werken der Nominierten vermittelt einen Überblick über deren künstlerisches Schaffen. Die Auswahl ihrer Arbeiten haben die Künstlerinnen und Künstler selbst getroffen. Dabei wurden sie vom Kurator der Kunsthalle Rostock, Dr. Ulrich Ptak, beraten. Entstanden ist eine interessante Präsentation sehr verschiedener Stile und Techniken, Themen und Perspektiven von Künstlerischer Fotografie. Folgende fünf Kandidatinnen sind nominiert worden:

Jacqueline Duhr (Rostock, Jg. 1983)
Carina Linge (Leipzig, Jg. 1976)
Eckart Pscheidl-Jeschke (Greifswald, Jg. 1970)
Sandra Schubert (Leipzig, Jg. 1977)
Gerhard Stromberg (Goldberg, Jg. 1952)

Die Eröffnung der Ausstellung mit ausgewählten Werken der Künstlerinnen und Künstler erfolgt am 10. November 2019, 16.00 Uhr im Schaudepot der Kunsthalle Rostock. Die Preisverleihung wird am 30. November, 16.00 Uhr stattfinden.

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