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Ausstellungsarchiv

 

 

Hier finden Sie eine Übersicht über kürzlich in der Kunsthalle Rostock gezeigte Ausstellungen.

 

 

  • 05.11.2011 – 04.12.2011
  • Kunstpreis 2011
  • In der Ausstellungen werden fünf Künstler vorgestellt. Jeder von Ihnen hat sich für den Kunstpreis der Hansestadt 2011 im Fach Plastik / Skulptur / Objekt beworben. Es gehört seit Jahren zu den Regularien dieses Preises, dass jeweils 4-7 Künstler ausgewählt werden, um sich in einer Ausstellung der "Nominierten" sowohl dem Publikum als auch der Jury zur Auswahl des Preisträgers zu präsentieren. Die Bilder von Andreas Mühe dehnen den Augenblick, werden zeitlos durch eine entschlossene Choreografie der Umgebung und der Protagonisten, werden also zu einer autonomen ästhetischen Erfahrung. Sie bleiben dem Betrachter in Erinnerung. „Inszenierte Wirklichkeit“ titelte denn auch die Die Zeit. Und weiter: „Mühe gelingt es, Menschen so darzustellen, dass der Betrachter sie erst auf den zweiten Blick erkennt, weil Mühe sie in eine Kunstwelt versetzt.“
  • 27.08.2011 - 23.10.2011
  • Andreas Mühe
  • Andreas Mühe, Jahrgang 1979, wurde im damaligen Karl-Marx-Stadt geboren. Er fotografierte für renommierte Magazine, Agenturen und Unternehmen. Seine Serien wurden regelmäßig in Zeitschriften wie Die Zeit, Kulturspiegel, Monopol, Spiegel, Stern, SZ-Magazin, Park Avenue oder Vanity Fair veröffentlicht. Die Bilder von Andreas Mühe dehnen den Augenblick, werden zeitlos durch eine entschlossene Choreografie der Umgebung und der Protagonisten, werden also zu einer autonomen ästhetischen Erfahrung. Sie bleiben dem Betrachter in Erinnerung. „Inszenierte Wirklichkeit“ titelte denn auch die Die Zeit. Und weiter: „Mühe gelingt es, Menschen so darzustellen, dass der Betrachter sie erst auf den zweiten Blick erkennt, weil Mühe sie in eine Kunstwelt versetzt.“
  • 14.05.2011 – 14.08.2011
  • Otto Niemeyer-Holstein
  • Otto Niemeyer-Holstein gehört zu den bekanntesten und wichtigsten Künstlern im Nordosten Deutschlands. Sowohl als Maler wie durch seine Persönlichkeit hat er generationenübergreifend Künstler in ihrem Schaffen begleitet und beeinflusst. In der Sammlung der Kunsthalle Rostock befindet sich ein großes Konvolut an Gemälden und das nahezu komplette druckgrafische Oeuvre. Die Sommerausstellung der Kunsthalle Rostock zeigt eine Auswahl von etwa 30 Werken, in denen die typische Handschrift seines spätimpressionistischen Stils zur Geltung kommt.
  • 22.05.2011 – 26.06.2011
  • LIN Yung-Fa
  • Mit Yung-Fa Lin zeigt die Rostocker Kunsthalle einen Künstler der nicht-okzidentalen Kunstwelt und erweitert somit den Blick auf den fernöstlichen Horizont. Die Ausstellung „The Dialogue between Mountains and Oceans“ zeigt 35 Arbeiten des taiwanesischen Künstlers, die in der Tradition der chinesischen Tuschmalerei verhaftet sind. Taiwan wird gerne aufgrund seiner vielfältigen und reichhaltigen Naturlandschaft als Juwel Asiens bezeichnet. Hohe, mit Regenwald bewachsene Klippen, hoch über die Küste aufragende Berge, tiefe Schluchten, die zum rauschenden Ozean führen, und die zahlreichen heißen Quellen beeindruckten den Künstler Yung-Fa Lin, der in einer Vielzahl von Arbeiten diese erstaunlichen Eindrücke einer ursprünglichen Landschaft wiedergibt.
  • 03.07.2011 - 21.08.2011
  • paperworks
  • Der 1939 in San Francisco geborene und heute in New York lebende US- Amerikaner Richard Serra gehört zu den bedeutendsten Bildhauern der jüngeren Kunstgeschichte. Bekannt wurde er durch seine raumgreifenden, außergewöhnlich präsenten Skulpturen aus Stahl, die seitdem den urbanen Raum vieler Städte prägen. Seit den 80er Jahren bereits gehörte Serra zu den entscheidenden Protagonisten der Skulptur im öffentlichen Raum. Einen eigenen- gleichwohl sehr bedeutenden- Werkkomplex bilden die Zeichnungen und Druckgrafiken. Die Arbeiten auf Papier haben allerdings mit konventionellen Vorstellungen des Mediums wenig gemein.
  • 15.07.2011 - 21.08.2011
  • kees
  • Am Schönsten ist es, wenn es schön ist ... - Die Serie „Am Schönsten ist es, wenn es schön ist...“ zeigt Fotografien von Wegen mit monochromen Himmeln. Eine Straße, ein Weg bis zum Horizont ist der Innbegriff des Roadmovies. Dabei geht es um das Umherirren des Subjekts, um die Suche nach Glück und Freiheit, auch um die Gegensätze von Wildnis und Zivilisation, von Freiheit und Unterdrückung.
  • 22.05.2011 – 26.06.2011
  • ELEMENTE
  • ELEMENTE, Johannes Müller - Malerei; Udo Rathke – Medieninstallation bringt zwei unterschiedliche künstlerische Arbeitsweisen in Korrespondenz, die eine ähnliche Grundidee verfolgen: die Suche nach den Ursprüngen des Bildes. Beiden Künstlern geht es nicht um die Abbildung der Wirklichkeit, sondern um die Wirklichkeit des Bildes. Das Thema Elemente bezieht sich ambivalent auf mehrere Interpretationen des „Elementaren”. Einerseits meint es die Beschränkung auf ursprüngliche und reduzierte Formen und Farben, aber ebenso steht es für die Verbildlichung elementarer Kräfte.
  • 03.04.2011 - 08.05.2011
  • Unruhe
  • Der Maler Thomas Hartmann ist einer der herausragenden deutschen Künstler der Gegenwart. Unter dem Titel "Unruhe" widmet sich ab dem 3. April 2011 in der Kunsthalle Rostock eine umfassende Schau Hartmanns Werken aus den vergangenen Jahren. "Unruhe" ist ein Dreiecksprojekt, das der Künstler gemeinsam mit der Weserburg/Museum für moderne Kunst Bremen, der Kunsthalle Erfurt und der Kunsthalle Rostock konzipierte. Thomas Hartmann ist Maler aus Leidenschaft. Das Oeuvre des 1950 in Zetel geborenen und heute in Berlin arbeitenden Künstlers zählt mittlerweile etwa 2.000 Arbeiten auf Leinwand, neben etwa 3.000 Arbeiten auf Papier. Eine nicht geringe Anzahl der großformatigen Leinwände sind von unzähligen Figuren bevölkert. "Viele Einzelne" hieß eines seiner Ausstellungsprojekte und beschreibt in etwa, was den Künstler substanziell bewegt: In Ausschnitten der realen Welt, oft aus einer erhöhten Perspektive, zeigt Hartmann Menschen in Bewegung, einem Schwarm vergleichbar, der sich, scheinbar aufgrund einer höheren Ordnung, in bestimmte Richtungen bewegt oder verharrt. Die Kunsthalle Rostock zeigt im Obergeschoß auf etwa 1000 qm Arbeiten, die in den letzten Jahren entstanden sind, unter anderem das monumentale, 240 x 480 cm große, gerade fertig gestellte Bild "Circum" ("Im Kreise").
  • 04.02.2011 - 20.03.2011
  • Noch mal leben
  • „Noch mal leben“: Eine Ausstellung über das Sterben Hospiz-Förderverein Rostock und Kunsthalle Rostock zeigen einzigartiges Foto-Projekt Kaum etwas bewegt uns so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Doch kaum etwas geschieht heute so sehr im Verborgenen wie das Sterben. Herausgelöst aus Familie und Alltag sind Tod und Sterben zu tabuisierten Erfahrungen unserer Gesellschaft geworden. Der Fotograf Walter Schels und die Journalistin Beate Lakotta baten unheilbar Kranke, sie in ihren letzten Tagen und Wochen begleiten zu dürfen. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Porträts von Menschen, die ihrem Tod sehr nahe sind.
  • 27.11.2010 - 20.03.2011
  • PORTFOLIO BERLIN O1
  • Vom 27. November 2010 bis 20. März 2011 zeigt die Kunsthalle Rostock PORTFOLIO BERLIN 01, kuratiert vom Berliner Ausstellungsmacher Stephan Koal. Das als Serie angelegte Projekt soll Gegensätze und Verwandtschaften in den einzelnen Disziplinen der zeitgenössischen bildenden Kunst sichtbar machen. In seiner ersten Folge versammelt Stephan Koal acht international bekannte Berliner Künstler, die in dieser Kombination noch nie zu sehen waren. Norbert Bisky, Peggy Buth, Katharina Grosse, Gregor Hildebrandt, Antje Majewski, Thomas Rentmeister, Thomas Scheibitz und Amelie von Wulffen sind Grenzgänger der tradierten Medien in der Kunst und brechen Grenzen mit ihren Arbeiten kontinuierlich auf. Wie viel Sprengkraft beim ersten Zusammentreffen dieser singulären Positionen freigesetzt wird, zeigt die Ausstellung vom 27. November (Eröffnung 27.11.2010, 19h) noch bis zum 20. März 2011.
  • 12.12.2010 - 23.01.2011
  • Römer + Römer: O tu mir das nicht an!
  • Das deutsch-russische Künstlerpaar Römer + Römer (Nina Römer, geboren 1978 als Nina Tangian in Moskau und Torsten Römer geboren 1968 in Aachen) arbeitet seit 1998 an allen Kunstwerken gemeinsam. In der Kunsthalle Rostock zeigt das Künstlerpaar etwa 30 zum Teil bisher noch nicht ausgestellte großformatige Gemälde, die einen Überblick über das Schaffen der letzten 2 Jahre geben.
  • 12.09.2010 – 14.11.2010
  • Paolo Roversi
  • Paolo Roversi, ist mit der Modefotografie groß geworden, hat ihr aber durch seinen künstlerischen Anspruch zu einem besonderen Ausdruck verholfen. Seit Roversi in den 80er Jahren anfing mit einer 8x10 Zoll- Polaroid-Kamera zu fotografieren, wurden seine Arbeiten stilprägend für eine ganze Generation. Prominente wie Tilda Swinton, Kate Moss, Naomi Campbell oder Milla Jovovich haben sich Paolo Roversi anvertraut. Paolo Roversi hat für nahezu alle großen Modemacher Kampagnen fotografiert, so für Armani, Yves Saint Laurent, Dior oder Yamamoto; er arbeitete für die wichtigsten Magazine, unter anderem für Vogue, i-D magazine und Interview.
  • 06.06. - 29.08.2010
  • A.R.Penck
  • Wie neben ihm vielleicht nur Jörg Immendorff hat A.R. Penck die politischen Verhältnisse im geteilten wie im vereinten Deutschland zum Thema seiner Kunst gemacht. Gerade in diesen Tagen, in denen wir eine der größten Systemkrisen der jüngeren Zeit erleben, stellt sein Werk die Frage nach den Möglichkeiten einer anderen Gesellschaft, der wir uns zu stellen haben. Die Ausstellung, kuratiert von Carsten Ahrens, Weserburg Bremen, stellt A.R. Penck mit Werken aus der Sammlung Böckmann, Berlin, vor. Mit ca. 40 Bildern aus den Jahren 1956 bis 2007 zählt die Sammlung Böckmann zu den bedeutendsten Penck-Sammlungen Europas.
  • 31.01.2010 - 28.02.2010
  • Riga dröhnt
  • „Riga dröhnt“ Kunst und Attraktion 31.01. - 28.03.2010 Zur Eröffnung der Ausstellung am 30.01.2010, um 18.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Die Künstler sind anwesend. Die Künstler: Evelina Deičmane F 5 Ervins Broks Līga Marcinkeviča Mārtin Ratniks Ieva Rubeze Kristīne Kursiša Maija Kurševa Girts Korps Miks Mitrēvics Katrīna Neiburga Kaspars Podnieks Krišs Salmanis Armands Zelčz Es sprechen: Dr. Liane Melzer Senatorin für Jugend und Soziales, Gesundheit, Schule und Sport, Kultur der Hansestadt Rostock Ilgvars Kļava Botschafter der Republik Lettland in der Bundesrepublik Deutschland Dr. Ulrich Ptak Kunsthalle Rostock Helēna Demakova Kunstkritikerin, Kuratorin, Kulturministerin a.D. der Republik Lettland (2004- 2009)
  • 23.01.2010- 28.02.2010
  • Die Manigks
  • Das Ausstellungsjahr 2010 beginnt in der Kunsthalle Rostock mit der Präsentation von wichtigen Werken aus der Sammlung des Hauses. Gezeigt werden Arbeiten aus zwei Malergenerationen: Otto Manigk und Oskar Manigk. Beide Maler haben eine gleichermaßen große Bedeutung für die Kunst Mecklenburg-Vorpommerns – und weit darüber hinaus. Eröffnet wird die Schau am 23. Januar 2010 um 17.00 Uhr. Oskar Manigk wird bei der Eröffnung anwesend sein.
  • 18.10.2009 - 03.01.2010
  • Today’s NIPPON in Art and Culture
  • Vom 18.10.2009 bis 03.01.2010 präsentiert die Deutsch-Japanische Gesellschaft Mecklenburg-Vorpommern zu Rostock e.V. im Zusammenwirken mit der Kunsthalle Rostock unter dem Motto „Today’s NIPPON in Art and Culture“ sowohl eine beeindruckende Ausstellung der jungen japanischen Künstlerelite als auch vielfach ausgezeichnete Meister traditioneller japanischer Künste.
  • 25.10.2009 - 03.01.2010
  • Rostocker Kunstpreis 2009 - Schwarz-Weiß-Fotografie
  • Sechs Kandidatinnen und Kandidaten wurden für den Rostocker Kunstpreis 2009, der für Schwarz- Weiß- Fotografie ausgeschrieben war, nominiert. Für den mit 10.000 € dotierten Preis hatten sich 49 Künstlerinnen und Künstler beworben. In die Endauswahl kamen: Thomas Häntzschel, Axel Heller, Tim Kellner, Heiko Krause, Maria Sewcz und Gerhard Weber.
  • 22.08.2009 - 04.10.2009
  • All the great modern things: CHINA TOTAL
  • Pop-Art aus dem Reich der Mitte: Zu Beginn des 21.Jahrhunderts ist China nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auch die zeitgenössische Kunst Chinas hat in den vergangenen Jahren geradezu explosionsartig die westliche Kunstwelt erobert und die Biennalen, Messen und Museen dominiert. Eine einzigartige und auch überraschende Begegnung mit originärer Kunst aus China ermöglicht nun die Kunsthalle Rostock in einer großen Ausstellung. China mit seiner fast fünftausendjährigen Kunsttradition hat in den vergangenen Jahrzehnten enorme Umwälzungen durchstanden: die überlieferte, feinsinnige Tuschmalerei wurde in den 1950ern harsch vom plakativen Agitprop des Sozialistischen Realismus abgelöst. Dieser wiederum wurde seit den 1970ern durchaus kritisch mit westlichen Einflüssen vermischt und aufgebrochen. Eine der zentralen Strömungen zeitgenössischer chinesischer Kunst zeichnet sich seitdem durch die Aneignung von und Auseinandersetzung mit der Pop-Art aus.
  • 9.8.2009 - 20.9.2009
  • Investition Kunst IV
  • Vier namhafte Museen und Ausstellungshäuser Mecklenburg-Vorpommerns zeigen von Juli bis Oktober 2009 den seit 1994 auf Initiative des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur erworbenen Kunstbesitz des Landes. Hintergrund dieser in 15 Jahren auf 310 Werke angewachsenen Sammlung ist der Entschluss, die mehr als 400 bildenden Künstlerinnen und Künstler des Landes in einem langfristig angelegten Projekt zu fördern. Das Augenmerk liegt dabei auf der Professionalität und Qualität heutigen Kunstschaffens in Mecklenburg-Vorpommern. In Bezug auf dieses Sammlungsziel ist gegenwärtig kein musealer Bestand so umfangreich und so aktuell wie der des Landes. Der Fundus ist deshalb besonders wertvoll, auch in Ergänzung der über Jahrzehnte und Jahrhunderte gewachsenen Museumssammlungen. Er umfasst ein breites Spektrum bildnerischer Verfahren der Gegenwart: Malerei und Grafik, Skulptur, Installation, Fotografie, Neue Medien, schließlich auch Bereiche des Kunsthandwerks ...
  • 11.5.2009 - 28.6.2009
  • Figurative sense - Kunst und Wissenschaft
  • Mit der 19. Kunstschau in der Rostocker Kunsthalle und weiteren Außenstandorten setzt der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. im BBK die Reihe alljährlicher großer Themenausstellungen fort. Die Frage nach Bezugspunkten zwischen Kunst und Wissenschaft steht 2009 im Zentrum. Als Bestandteil des vom Verein „Rostock denkt 365°“ organisierten Wissenschaftsjahres, legt die Kunstschau wie jedes Jahr den Fokus auf das zeitgenössische Kunstschaffen im Land. Doch während es zuletzt eher kunstimmanente Themengebiete waren, die das inhaltliche Konzept der Kunstschau absteckten (zum Beispiel die Themen Portrait, Landschaft und Innenraum in den vergangenen Jahren), so begegnen sich in der Ausstellung figurativesense mit Wissenschaft und Kunst zwei ganz unterschiedliche Bereiche.
  • 10.5.2009 - 28.6.2009
  • Wolfgang Joop: Eternal Love
  • Wolfgang Joop hat nicht nur als Modedesigner Weltgeltung erlangt. Seine Künstlerische Leidenschaft, Intuition und handwerkliche Perfektion hat ihren Niederschlag in verschiedenen Genres der bildenden und angewandten Kunst gefunden und ist in zahlreichen Ausstellungen gewürdigt worden. Niemals zuvor jedoch wurde sein Schaffensspektrum in einer großen Ausstellung gezeigt. Die Kunsthalle Rostock hat sich in der Tradition wiederholt der Darstellung von Schnittstellen künstlerischer Arbeitsweisen gewidmet. In den letzten Jahren ist auch der Zusammenhang von Kunst und Mode wie selten zuvor diskutiert worden. In diesem Kontext steht nun die sensationelle Ausstellung des Kreativgenies Wolfgang Joop, die Arbeiten des unnachahmlichen Zeichners und wandlungsfähigen Entwerfers vorstellt und das Konzeptuale im Schaffen des Designers und Künstlers deutlich macht. Insbesondere mit der Arbeit an dem Label Wunderkind trägt die Arbeit Wolfgang Joops avantgardistische Züge und tendiert zum Exklusiven und Einmaligen. Im Ergebnis dieser künstlerischen Haltung entstand im Atelier auch eine mehrteilige textile Installation, die erstmals öffentlich präsentiert wird. Die Ausstellung in der Kunsthalle Rostock versteht sich nicht als Retrospektive, sondern als Momentaufnahme, die anhand unterschiedlicher Objekte eine universelle künstlerische Energie deutlich macht.
  • 14.3.2009 - 25.4.2009
  • Zeitgenössische Kunst seit 1969, Tradition und Neubeginn
  • Mit großer Jubiläumsausstellung startet Kunsthalle Rostock in neue Ära Die Kunsthalle Rostock feiert ihr 40-jähriges Jubiläum mit einer großen Sonderausstellung. Am 14. März 2009, 18.00 Uhr, wird eine Schau eröffnet, die das gesamte Spektrum der Kunsthalle Rostock repräsentiert. Zu sehen sind herausragende Kunstwerke der Sammlung, Objekte und Dokumente zur Geschichte sowie Ergebnisse der kontinuierlichen museumspädagogischen Arbeit. Gleichzeitig bedeutet die Ausstellung einen Neubeginn für die Einrichtung, denn sie ist der Auftakt der Tätigkeit des Vereins „pro Kunsthalle“, seit 1. März 2009 Betreiber der Kunsthalle Rostock. Die Retrospektive „40 Jahre Kunsthalle Rostock“ gliedert sich in drei Ausstellungsteile. Ein Abschnitt dokumentiert die Geschichte des Hauses. 1969 wurde die Kunsthalle Rostock am Schwanenteich eröffnet – zu jener Zeit war sie das erste museale Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst in der damaligen DDR. An Hand einer Vielzahl von originalen Dokumenten, Fotos, Eintrittskarten, Besucherbüchern und Katalogen, können die Besucher die Spuren einer 40-jährigen Geschichte des Hauses erleben.
  • 17.1.2009 - 1.3.2009
  • Meisterwerke der Moderne, Teil II
  • Die Hansestadt Rostock verfügt über einen in Deutschland einmaligen Bestand an Kunstwerken der Klassischen Moderne, die durch die Aktion „Entartete Kunst“ der Nationalsozialisten 1937 deutschen Museen entzogen worden sind. Von den mehr als 20.000 in der Aktion „Entartete Kunst“ beschlagnahmten Werken wurden ca. 5000 vernichtet, 8 700 verkauft und großenteils ins Ausland verbracht. 613 befinden sich in Rostock. Nachdem 2006- 2008 der Gesamtbestand neu bearbeitet wurde, konnte von Mai bis September 2008 eine erste Auswahl der Kunstwerke im Kulturhistorischen Museum und in der Kunsthalle vorgestellt werden.
  • 24.1.2009 - 1.3.2009
  • Hab & Gut, Künstler aus Leipzig
  • Die Kunsthalle Rostock stellt auch in diesem Jahr eines der Kunstzentren Deutschlands vor. Leipzig ist durch seine Künstler ein Begriff in der internationalen Kunstwelt geworden und das Areal der ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig- Plagwitz mit den dort angesiedelten Galerien zu einem Anziehungspunkt für Sammler und Kunstfreunde. Um jüngste Entwicklungen abzubilden, wurden 5 Künstler und ein Künstlerduo aus Leipzig für eine Ausstellung in der Westgalerie der Kunsthalle ausgewählt.
  • 9.11.2008 - 11.1.2009
  • Paul Wunderlich: Die Radierungen und Sammlung Székessy
  • Die Kunsthalle Rostock zeigt Ausschnitte aus dem Schaffen von Paul Wunderlich, einem Künstler, dessen Werke eine Ausnahmeposition in der Kunst Deutschlands nach 1945 einnehmen. Paul Wunderlich ist einer der letzten großen Universalkünstler. Er ist Maler, Bildhauer, Grafiker und Objektkünstler. Der 1927 in Eberswalde, Mark Brandenburg geborene Wunderlich lebt und arbeitet in Hamburg und Südfrankreich. In den 60er Jahren hatte er eine Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg inne.
  • 21.09. - 02.11.2008
  • ZWIESPRACHE - Ernst Barlach - Alexander Dettmar
  • In einem Brückenschlag über drei Generationen hinweg treffen in einem außergewöhnlichen Ausstellungsprojekt die ruhigen menschenleeren und auf wenige Farben und Formen reduzierten Stadtansichten Dettmars, auf die stark konzentrierten und in sich ruhenden Menschenbilder Ernst Barlachs. Beide Werkgruppen schwingen so fein miteinander, dass der Betrachter den Eindruck gewinnt, als ob sich die beiden Künstler gekannt hätten. Die Plastiken Barlachs scheinen mit den Bildern Dettmars Bilder förmlich zu einer Einheit zu verwachsen.
  • 14.09.2008 - 02.11.2008
  • Miro Zahra
  • Miro Zahra ist eine der bekanntesten Künstlerinnen Mecklenburg-Vorpommerns.1960 in Böhmen geboren, absolvierte sie ein Abitur in Prag und studierte anschließend von 1980 bis 1985 an der Kunsthochschule Berlin- Weißensee. Bereits während ihres Studiums siedelte Miro Zahra nach Plüschow (Mecklenburg-Vorpommern) über. Gemeinsam mit Udo Rathke konzipierte sie 1990 das Künstlerhaus Plüschow im Schloss des Ortes. Bis heute leitet sie diese mittlerweile international renommierte Institution.
  • 26.07.2008 - 07.09.2008
  • close encounter- robert rauschenberg- seo
  • Wie kein anderer gilt der kürzlich mit 82 Jahren in Florida verstorbene Robert Rauschenberg als Wegbereiter. Rauschenberg hat die amerikanische und die deutsche Kunst seit 1960 entscheidend geprägt. Als „Jahrhundertkünstler“ betitelt ihn „DIE ZEIT“; John Updike nennt ihn Vater der Pop Art. Seine Idee von Kunst als absolutem Experiment hat Rauschenberg Maler, Bildhauer, Fotograf, Choreograph und Bühnenbildner werden lassen. Rauschenberg hat als Fluxus- Künstler und Performer gewirkt und mit Merce Cunningham und John Cage gearbeitet. Nach Meinung des Künstlerkollegen Jasper Johns ist Rauschenberg derjenige Künstler des 20. Jahrhunderts, der nach Picasso am innovativsten gewesen sei. Seit dem Studium setzt sich die junge koreanische Künstlerin SEO - angeregt von ihrem Lehrer Georg Baselitz - intensiv mit den Arbeitstechniken Rauschenbergs auseinander. Die für Rauschenberg sehr typische Form des Collagierens und Montierens wird in den Arbeiten SEO’s in aufregender Art mental interpretiert. In der Idee des Zerstörens und Zusammenfügens von Wirklichkeit und Illusion hat SEO eine Form des collagierten „Malens mit Papier“ entwickelt, die im gegenwärtigen Kunstgeschehen als ausgesprochen singulär anzusehen ist.
  • 30.05. – 07.09.2008
  • Meisterwerke der Moderne
  • Das Kulturhistorische Museum Rostock bewahrt seit 1947 Kunstwerke aus der Aktion „Entartete Kunst“ der Nationalsozialisten. Grundlage für den Feldzug gegen die Moderne war das im Mai 1938 verabschiedete „Gesetz über (die) Einziehung von Erzeugnissen entarteter Kunst“. Damit wurden die bereits im Jahr zuvor beschlagnahmten Werke endgültig enteignet. Aus den öffentlichen Sammlungen Deutschlands wurden 1937 nahezu alle Werke moderner Kunst ausgesondert, um sie in Schandausstellungen zu zeigen, zu Propagandazwecken zu nutzen, gegen Devisen ins Ausland zu verkaufen oder zu vernichten. Mehr als 20.000 Werke waren betroffen. Ein Teil davon gelangte nach Kriegsende in das Museum der Stadt Rostock. Aus diesem einmaligen Bestand von Meisterwerken der Moderne zeigen das Kulturhistorische Museum Rostock und die Kunsthalle Rostock in einer großen Sonderausstellung einhundertfünfzig Werke von achtundsechzig Künstlern.
  • 10.06.2008 - 20.07.2008
  • Manuel Ruiz Vida
  • Es ist die erste Personalausstellung, die dem Maler in Deutschland gewidmet ist. Die Schau entstand auf Initiative des Institut français de Rostock in enger Kooperation mit der Hansestadt Rostock. Manuel Ruiz Vida, geboren 1970, studierte und lebte elf Jahre in der nordfranzösischen Stadt Dünkirchen, der Partnerstadt der Hansestadt Rostock. Gezeigt werden rund 60 Arbeiten des Künstlers aus den vergangenen zehn Jahren, darunter auch mehrere Bilder, die nach einem Besuch des Malers in Rostock im Jahr 2005 entstanden. Manuel Ruiz Vida lässt sich von Industriearchitektur, verlassenen Gebäuden und Industriebrachen inspirieren. Seine oft großformatigen Bilder zeigen stark reduzierte Formen und Strukturen, aber auch Werkzeuge, Kanister, Eimer und Container. Die Bilder beeindrucken bereits durch ihre Beschaffenheit: grobe und klare Formen treffen auf dicke, in etlichen Lagen und oft mit dem Spachtel aufgetragene Farbflächen. Die Bilder von Manuel Ruiz Vida sind beeindruckende Denkmale einer fast verschwundenen Arbeitswelt.
  • 21.2.2008 - 18.5.2008
  • Nicht nur Lachs und Würstchen
  • Die Geschichte der deutsch-norwegischen Begegnungen des 20. Jahrhunderts beinhaltet all die klassischen Elemente, die zu einer echten Romanze gehören: Bewunderung, Liebe, Uneinigkeit, Missverständnisse, Zusammenarbeit, Gegensätze und Erneuerung. Infolge des Zweiten Weltkrieges wurde diese Romanze nachhaltig gebrochen. Die Zeit nach dem Krieg wurde von Hass und Eiszeit geprägt - der Normalisierungsprozess nahm viel Zeit in Anspruch. In diesem Projekt, das aus einer Ausstellung und einem umfassenden Buch besteht, werden diese Elemente sowohl aus einer historischen Sicht, verteilt über mehrere Jahrzehnte, als auch aus einer thematischen Perspektive gezeigt, unterteilt in Themen wie Kunst, Kultur, Politik, Industrie, Wirtschaft, Technik, Wissenschaft, Bildung, Natur, Umwelt, Sport, Alltag und Unterhaltung. Die Präsentation wechselt von wissenschaftlich zu humorvoll, von ironisch zu spielerisch – und birgt viele Überraschungen! Das Projekt zeigt, dass sich Norwegen und Deutschland einander näher waren – und immer noch sind – als wir zu wissen glaubten.
  • 30.3.2008 – 25.5.2008
  • Last Sitting. Marilyn Monroe.
  • Marilyn Monroe ist ein Mythos des 20. Jahrhunderts. Vor allem in den 50er Jahren war sie die Kultfigur Amerikas. Sie wirkte in 32 Filmen mit und ihr Gesicht gehört zu den bekanntesten der Welt. Zur Ikone wurde Marilyn Monroe aber erst nach ihrem frühen Tod, insbesondere durch die Siebdrucke von Andy Warhol und die Fotografien von Bert Stern. Die Arbeiten, die in der Kunsthalle Rostock gezeigt werden, entstanden während des berühmten Shootings "The Last Sitting" im Bel Air Hotel, Beverly Hills. Bert Stern zählte Anfang der 60 er Jahre zu den Starfotografen jener Zeit. Im Auftrag der amerikanischen Vogue flog Stern im Juni 1962 nach Los Angeles um mit Marilyn Monroe Modeaufnahmen zu produzieren. Ein eigens angemieteter Bungalow des Hotels war Ort der dreitägigen Session. Wie bekannt ist, entstanden nicht nur Modeaufnahmen. "Wollen Sie mich nackt?" - Bert Stern sagt später, es wäre die Idee von Norma Jean Baker, wie die Filmdiva mit bürgerlichem Namen hieß, gewesen, Aktfotos zu machen. Im Ergebnis zählte das Shooting 2600 Fotografien, die 1992 als „The Complete Last Sitting“ von Schirmer und Mosel herausgegeben wurden. Etwa 6 Wochen nach den Aufnahmen in L.A. starb Marilyn Monroe im Alter von 36 Jahren.
  • 1.12.2007 – 3.2.2008
  • Auf dem Weg ins Licht: Werke aus der Sammlung de Knecht
  • Im Dezember 2007 und im Januar 2008 zeigt die Kunsthalle Rostock zeitgenössische Werke aus einer der bedeutendsten europäischen Privatsammlungen. Seit mehreren Jahrzehnten widmet sich das niederländische Sammlerehepaar Astrid und Arie de Knecht der modernen Kunst und erwirbt kontinuierlich neue Arbeiten, insbesondere Werke der Malerei. Neben berühmten Zeitgenossen der älteren Generation wie Penck, Baselitz und Lüpertz, befinden sich vor allem Arbeiten jüngerer Künstler in der Kollektion. Hauptaugenmerk legt das Sammlerpaar auf die Darstellung des Menschenbildes. Die Kunsthalle Rostock zeigt Werke folgender Künstler: Amador Norbert Bisky Burkhard Held Jörg Immendorff Stephan Kaluza Katrin Kampmann Helge Leiberg Huang Min Jan Muche Römer + Römer Cornelia Schleime SEO Für die Räume in der Rostocker Kunsthalle im Erdgeschoß und in der Westgalerie wurde eine strenge Auswahl vorgenommen, die das Sammlungsprofil der Familie de Knecht fokussiert und ihre außergewöhnliche Qualität deutlich macht. Neben aller Verschiedenheit der ausgestellten kraftvollen und ausdrucksstarken Werke von zumeist großem Format ist allen eine starke malerische Präsenz eigen. Die Malerei begleitend, sind in der Kunsthalle auch Skulpturen zu sehen; zwei Bronzen von Helge Leiberg und eine Hauptarbeit von Amador, die der Ausstellung ihren Namen gab. Im Plastiksaal wird die vom Künstler für die Kunsthalle installierte, raumgreifende Arbeit mit dem Titel DER WEG INS LICHT gezeigt. Die Eröffnung der Ausstellung findet in Anwesenheit der Künstler, des Sammlerehepaares de Knecht und des Bundeskanzlers a.D, Gerhard Schröder statt.
  • 13.10.2007 - 25.11.2007
  • Bert de Beul: Bilder 2002- 2007
  • Der Belgier Bert de Beul wurde 1961 in Gent geboren. Er lebt und arbeitet in Antwerpen. Bert de Beul malt in einem relativ kleinen Format, in dem Seitenmaß 74x 62 oder 80x 96. Die Bildformate sind also ausgesprochen standardisiert. Auch die Abstände zwischen den Bildern, die an den Wänden von Ausstellungsräumen hängen, sind klar definiert. Bert de Beul liebt kleinste Nuancierungen, Abweichungen, Verschiebungen, darin den Minimalisten durchaus nicht unähnlich. Allerdings scheint im Gegensatz dazu jedes Bild eine reale Geschichte zu haben. Ausschnitte von Landschaften, Innenräumen und städtischen Fassaden verführen den Betrachter, sich gedanklich und emotional in das Bild zu vertiefen um seine rätselhafte Ausstrahlung zu erkunden. Die Momentaufnahmen, alle klassisch in Öl auf Leinwand gemalt, sind von einer außergewöhnlichen Ästhetik. Eine ausgeklügelte Bildkonstruktion sowie eine delikate Farbbehandlung sind Indizien und Grundlage der Bildsprache Bert de Beuls. Der Künstler hat eine große Sammlergemeinde. Zum Gelingen der Ausstellung von über 20 Arbeiten trugen 12 Leihgeber aus Deutschland und Belgien bei. Nach der Ausstellung mit Werken von Jan Fabre ist dies die zweite Personalausstellung eines Künstlers aus Belgien in der Kunsthalle Rostock.
  • 06.10.2007 - 18.11.2007
  • Rostocker Kunstpreis 2007
  • Die Kulturstiftung Rostock e. V. hatte im Juni gemeinsam mit der Hansestadt Rostock den von der PROVINZIAL Versicherung geförderten Rostocker Kunstpreis 2007 ausgeschrieben. Mit der Vergabe des Kunstpreises sollen Künstlerinnen und Künstler der Region gefördert und überregional bekannt(er) gemacht werden. Der Preis wird 2007 für das Genre Plastik/Skulptur/Objekt vergeben. Um den mit 10.000€ dotierten Preis haben sich 32 Künstlerinnen und Künstler der Region beworben. Die 7-köpfige Jury hat in der vergangenen Woche die eingegangenen Bewerbungen gesichtet und bewertet. In einem zweistufigen Verfahren wurden folgende sechs Bewerberinnen und Bewerber für die Präsentation ihrer Werke in der Kunsthalle Rostock vom 7. Oktober bis 18. November 2007 nominiert: - Ilka Berndt (Schwielowsee, OT Caputh) - Reinhard Buch (Hirschburg) - Wolfgang Friedrich (Rostock) - Thomas Jastram (Rostock) - Anne Sewcz (Crivitz) - Ruzica Zajec (Kaarz) Die Verleihung des Rostocker Kunstpreises 2007 findet am 16. November 2007 um 18.00 Uhr statt.
  • 11.08.2007 - 30.09.2007
  • Klaus Staeck: Nichts ist erledigt
  • Das Werk des Künstlers Klaus Staeck hat eine außergewöhnliche Präsenz im öffentlichen Bewusstsein. Eine der populärsten Arbeiten stellt eine Banane dar, in die eine Bockwurst gesteckt ist. "Nun wächst zusammen, was zusammen gehört" lautet der Titel des Plakates aus dem Jahr 1990. Klaus Staeck ist Politkünstler mit aufklärerischer Grundüberzeugung. Als Provokateur, Agitator und Mahner ist er aus dem deutschsprachigen Kulturraum nicht wegzudenken; selbst in der DDR gingen seine Postkarten von Hand zu Hand. Dass Staeck auch Bildkünstler, Aktionist (arbeitete mit Beuys zusammen), Verleger, Büchermacher und Schriftsteller ist, scheint weniger bekannt. Klaus Staeck, 1938 geboren, wuchs in der Industriestadt Bitterfeld auf und übersiedelte 1956 nach Heidelberg. Sein Jurastudium sollte ihm später helfen, über 40 Klagen gegen seine satirischen Werke abzuwehren. Seit Ende der 60 er Jahre ist Staeck parteipolitisch aktiv. Seine künstlerischen Erfahrungen sammelte Staeck als Autodidakt v.a. in Zusammenarbeit mit ausgesprochen politischen Künstlern wie beispielsweise Wolf Vostell. Unterstützung erhielt Staeck auch von Schriftstellern wie Günter Grass, Heinrich Böll und Walter Jens. Klaus Staeck ist seit 2006 Präsident der Akademie der Künste in Berlin. Er lehrte außerdem an verschiedenen Hochschulen und hatte zahlreiche Personalausstellungen; u.a. nahm Staeck mehrmals an der Documenta in Kassel teil. Die Ausstellung in der Kunsthalle Rostock hat retrospektiven Charakter. Sie zeigt Werke von den künstlerischen Anfängen bis in die Gegenwart und dokumentiert damit in umfassender Weise das „ Gesamtkunstwerk“ Klaus Staeck. Zu sehen sind Druckgrafik, Objekte, Collagen, Fotografien, Plakate und Postkarten. Klaus Staeck war in früheren Jahrzehnten bereits mit zwei kleineren Ausstellungen in Rostock.
  • 23.06.2007 - 29.07.2007
  • 17. Landesweite Kunstschau des Künstlerbundes MV
  • „Landschaften“ heißt die von einem Katalog begleitete Ausstellung der 17. Landesweiten Kunstschau in der Rostocker Kunsthalle. Unter dem vertrauten Stichwort wird das 2006 mit „Kopf-Portrait“ aufgenommene Thema „Kunst als Lebensmittel“ weitergeführt - 44 Positionen dazu sind in Rostock zu sehen. Malerei und Grafik in der Hauptsache aber auch Skulptur, Installation, Fotografie und Video sind mit prägnanten Beiträgen vertreten. Die Ausstellung lässt erkennen, wie Künstlerinnen und Künstler in Mecklenburg-Vorpommern sich der Landschaft nähern, wie Landschaft und menschlicher Lebensraum in der künstlerischen Praxis von heute einander durchdringen. Weil ein demzufolge sehr weiter Begriff von Landschaft als geomorphes, urbanes, historisches und seelisches Gefüge das Konzept der Ausstellung bestimmte, steht der Titel betont im Plural. Die Schau in der Rostocker Kunsthalle bietet ein Generationen übergreifendes Spektrum möglicher Sichten auf das Thema. Dass Bewährtes neben Experimentellem, Gelassenes neben Provozierendem steht, gibt der Schau zusätzlich Spannung.
  • 22.04.2007 – 17.06.2007
  • THE ROSTOCK – KYOTO ART RAINBOW PROJECT
  • In einem Austauschprojekt werden 37Arbeiten von vorwiegend jüngeren Künstler/Innen in der Kunsthalle Rostock gezeigt. Initiator dieses Projekts ist die Deutsch- Japanische Gesellschaft Mecklenburg- Vorpommern zu Rostock e.V. Zusammen mit der Künstlerorganisation JARFO in Kyoto / Japan wurde eine Vereinbarung geschlossen, die den Namen „The Rostock - Kyoto Art Rainbow Project“ trägt. Zentrales Anliegen des Projekts in Deutschland ist es, junge japanische Kunst einem größeren Publikum zugängig zu machen, und die (vielfach vorhandene) Vorstellung von traditioneller japanischer Kunst und japanischem Kunsthandwerk um die Facette zeitgenössischen Kunstschaffens zu erweitern. In den Werken der jungen Künstlerinnen und Künstler spürt man die Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten und Formen, die sich zwar sichtbar an den Traditionen orientieren aber internationale Tendenzen und Kunstprozesse durchaus reflektieren.
  • 20.01.2007 – 01.04.2007
  • Camille Claudel - Skulpturen und Zeichnungen
  • Die Ausstellung „Camille Claudel: Skulpturen und Zeichnungen “ wird in der Kunsthalle Rostock in der Zeit vom 20.01.2007 – 01.04.2007 gezeigt. Es werden 53 Skulpturen, 3 Gemälde und 27 Zeichnungen der Bildhauerin und Malerin Camille Claudel (1864 – 1943) präsentiert. Diese Ausstellung bietet eine einmalige Gelegenheit zur Präsentation des größten Teils ihres quantitativ begrenzten, aber qualitativ hochkarätigen Gesamtwerkes, das als eigenständiger und unverwechselbarer Beitrag zur Weltkunst gerechnet werden darf.
  • 16.07.2006 - 08.10.2006
  • Christo und Jeanne-Claude: THE PONT NEUF, WRAPPED / OVER THE RIVER
  • Christo und Jeanne-Claude sind ohne Frage Ausnahmekünstler. Ihre Vorstellungen von Kunst, die Art und Weise, Kunstwerke zu schaffen, die scheinbar universelle Natur ihrer Großraumprojekte schlägt Menschen aller sozialen Schichten und jeder geographischen Herkunft in den Bann. Dass wir im Sommer 2006, ein Jahr nach THE GATES, eine umfangreiche Ausstellung mit Arbeiten des Künstlerpaares in Rostock zeigen können, ist keineswegs selbstverständlich. Wir danken Christo und Jeanne-Claude für ihr außergewöhnliches Engagement.
 
 

 

Anschrift

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Öffnungszeiten

Di. - So. 11 - 18 Uhr
Montag geschlossen

Eintrittspreise

Eintritt frei (außer Sonderaustellungen)

Öffentliche Führungen

jeden Donnerstag 16.00 Uhr
im Eintrittspreis inklusive

Geschlossene Führungen

nach Voranmeldung (max. 25 Personen)
Entgelt: 30,00 EUR

Veranstaltungen für Kinder

(museumspädagogische Angebote)
nach Voranmeldung
Mo. 13-14 Uhr, Do. 15-16 Uhr
Tel. 0381 381-7002

Ermäßigungsberechtigungen

siehe Entgeltordnung der Städtischen Museen der Hansestadt Rostock
Details (PDF/72kB)